<h5>17 DECEMBER 2016</h5><br/><h1>BODY CONFIDENCE</h1><br/><h5>LOOKS</h5>

17 DECEMBER 2016

BODY CONFIDENCE


LOOKS
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Guten Morgen meine Lieben. Nachdem mein letzter Blogpost – der ja etwas persönlicher war und wie erwähnt Neuland für mich ist – unglaublich gut bei euch angekommen ist, bin ich extrem ermutigt, mehr über mich zu schreiben. Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu und je älter ich werde, desto mehr empfinde ich, dass die Zeit unglaublich schnell an uns vorbei rast. Geht’s Euch auch so? Vor allem dieses Jahr rauschte wie das „Büsiwetter“ an mir vorbei, wie wir so schön sagen. Früher, als ich noch die Schulbank drückte, verfolgte mich das Gefühl, die Zeit wolle still stehen und auf keinen Fall rasch vorbei gehen. Natürlich konnte ich es damals nicht abwarten, endlich erwachsen zu werden und nicht tagtäglich auf diese Wandtafel starren zu müssen. Wer wollte in diesem Alter schon nicht unbedingt erwachsen werden? Denn das Erwachsensein hat ja soo viele Vorteile. Arbeiten, keine Schule, Nachts länger aufbleiben, Geld verdienen, ausgehen und und und. Die Liste würde noch lange weitergehen. Ich weiss heute, dass ich jedes Alter, jede Zeit geniessen soll. Denn das ist schliesslich das Leben. So nun genug philosophiert. Eigentlich möchte ich Euch ja etwas ganz anderes mitteilen. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Pyjama und Wollsocken eingekuschelt auf der Couch und während ich so meinen heutigen Look genauer inspiziere, bemerke ich, dass ich mir endlich in einer Jeans gefalle. Früher trug ich nämlich nie Jeans und wenn ich nie sage, dann meine ich nie. Ich versteckte mich in schwarzen Hosen, weil die mich dünner aussehen liessen oder aber trug auch oft Kleider weil die gewisse Problemzonen verschwinden liessen. Jahrelang vertraute ich nur auf schwarze Hosen, sobald ich eine Jeans trug, fühlte ich mich nämlich unwohl und dachte, mit meinen Beinen kann ich mich nicht in einer Jeans zeigen. Ich weiss, das hört sich für Einige sicherlich etwas komisch an. Aber wie so manche hatte auch ich in meinen Teenagerjahren oder besser gesagt bis vor einem Jahr, kein totalles Wohlfühlgefühl in meinem Körper. Immer nur sah ich diese Zonen an mir, die einfach nicht perfekt waren, – ok, perfekt gibt es nicht aber leider wird uns tagtäglich dieser Perfektionismus sowohl in Zeitschriften oder auf etlichen Social Media Kanälen unter die Nase gerieben. Als ich mich dann vor etwa 1.5 Jahren etwas genauer mit der Ernährung befasste und sogar die Vegan for Fit Challenge von Attila Hildmann ausprobierte, – ich ernährte mich 1 Monat lang ausschliesslich Vegan, um den Körper zu entschlacken und entgiften und lernte in dieser Zeit soviel spannendes über diese Ernährung. Eine tolle Erfahrung, aus der ich soviel mitgenommen hab. Einige Gerichte oder mein Lieblingsmüesli (Erdnussmus Crunchy) bereite ich mir heute noch unglaublich gern zu. Ich lernte frisch und gesund zu kochen, ohne das ich hungern musste! Das Mittagessen für den nächsten Arbeitstag wird jetzt frisch von zu Hause aus zubereitet, anstatt schnell ein Fertigsandwich an der Ecke zu holen. So weiss ich genau, was ich esse, es schmeckt viel besser und danach fühlt man sich auch viel wohler. Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Es bringt nichts zu hungern! Heute kann ich von mir sagen, dass ich mich endlich wohl fühle in meinem Körper. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, gehe 3-4 mal wöchentlich ins Fitnessstudio, in dem ich nach einem Plan speziell auf mich zugestellt trainiere, und trotzdem gönn ich mir täglich etwas Süsses! Ich habe mich noch nie besser gefühlt und ja; endlich fühl ich mich auch pudelwohl in einer Jeans und in meinem eigenen Körper. Ein Vorsatz denn ich mir für das Jahr 2016 gelegt habe und geschafft habe!

Jacket: H&M
Jeans: H&M
Tee: Acne
Boots: Balenciaga
Bag: Gucci

Photography: Sharon Stucki